„In aller Freundschaft“: Zwei Hauptfiguren sollen die Sachsenklinik verlassen

Ilay (l.) gerät in der neuesten Folge von „In aller Freundschaft“ mächtig unter Druck. © Sebastian Kiss/Saxonia Media/MDR

Zwei beliebte Figuren stehen bei „In aller Freundschaft“ vor wegweisenden Entscheidungen. Die Doppelfolge am 9. Dezember verspricht Drama.

Leipzig – Am 9. Dezember zeigt die ARD gleich zwei neue Folgen von „In aller Freundschaft“ hintereinander. Folge 1116 startet um 20.15 Uhr, Folge 1117 läuft auf dem regulären Sendeplatz um 21 Uhr. Der Grund für die Doppelfolge: In der Woche zuvor muss „In aller Freundschaft“ pausieren.

„In aller Freundschaft“: Dr. Ilay Demir soll Familienunternehmen retten

Die Doppelfolge von „In aller Freundschaft“ bringt zwei Hauptfiguren in Bedrängnis. Dr. Ilay Demir (Tan Caglar) erhält überraschend Besuch von seiner Mutter Hatice (Meral Perin). Sie kommt nicht ohne Grund nach Leipzig.

Das Familienunternehmen der Demirs steckt in der Krise. Hatice erwartet von ihrem Sohn, dass er die Geschäftsführung übernimmt. Für Ilay bedeutet das eine Zerreißprobe zwischen Arztberuf und Familienverantwortung.

Der junge Assistenzarzt ist ohnehin frustriert von seinen bisherigen Erfahrungen in der Sachsenklinik. Die Forderung seiner Mutter trifft ihn in einer Phase, in der er bereits überlegt, wieder als Allgemeinchirurg zu arbeiten. Ginge es nach ihr, sollte er die Sachsenklinik sogar ganz verlassen.

Hatice Demir (Meral Perin) und ihr Sohn Ilay (Tan Caglar) sitzen gemeinsam am Tisch.
Ilays Mutter setzt ihren Sohn ziemlich unter Druck. © Sebastian Kiss/Saxonia Media/MDR

Hebamme Arzu Ritter plant bei „In aller Freundschaft“ Neuanfang außerhalb der Klinik

Auch Arzu Ritter (Arzu Bazman) überrascht mit einer Entscheidung. Die Hebamme offenbart Verwaltungsdirektorin Sarah Marquardt (Alexa Maria Surholt) ihre Pläne: Sie will sich selbstständig machen.

Sarah traut ihren Ohren kaum. Ein Weggang von Arzu würde die Sachsenklinik hart treffen. Wie die ARD-Vorschau zeigt, bleibt offen, ob Arzu ihre Pläne tatsächlich durchzieht oder sich doch umentscheidet.

Dr. Martin Stein steht bei „In aller Freundschaft“ zwischen Vergangenheit und Zukunft

Parallel dazu steht auch Klinikleiter Dr. Martin Stein (Bernhard Bettermann) vor wichtigen Weichenstellungen. Sein Haus, in dem er jahrelang mit seinem Vater Otto (Rolf Becker) lebte, soll verkauft werden. Seine Freunde Dr. Kathrin Globisch (Andrea Kathrin Loewig) und Dr. Roland Heilmann (Thomas Rühmann) schwelgen in Erinnerungen an die vielen schönen Momente in diesem Haus.

Gleichzeitig wird die Beziehung zu Nina Minou (Franziska Benz) ernster. Die deutlich jüngere Nina verletzt sich am Fuß, die Entzündung zwingt sie zu einem Klinikaufenthalt. Sie schlägt Martin vor, vorübergehend bei ihm zu wohnen – bis zum Hausverkauf.

„In aller Freundschaft“ in der ARD: Dramatischer Zusammenbruch in Folge 1117

In der zweiten Folge spitzt sich die Situation um Ilay Demir zu. Während Hatice weiter auf ihn einredet, bricht sie plötzlich zusammen. Kris Haas (Jascha Rust) ist überzeugt: Ilays Mutter inszeniert den Zusammenbruch, um den moralischen Druck zu erhöhen.

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Ilay ist entsetzt, dass sein Freund so etwas von seiner Mutter denkt. Die Diagnose in der Sachsenklinik muss zeigen, ob Hatice wirklich ernsthafte gesundheitliche Probleme hat, oder, ob Kris mit seinem Verdacht richtig liegt.

Die Doppelfolge von „In aller Freundschaft“ läuft am 9. Dezember ab 20.15 Uhr im Ersten. Beide Episoden sind bereits sieben Tage vor der Ausstrahlung in der ARD Mediathek verfügbar und bleiben ein Jahr lang abrufbar.