Alexa Maria Surholt: Warum sie nach 28 Jahren „Ja“ sagte – und was sie wirklich glücklich macht

Die Fans kennen sie als knallharte Verwaltungsdirektorin Sarah Marquardt aus der Erfolgsserie „In aller Freundschaft“. Im TV intrigiert sie, kämpft mit Machtspielen und hat permanent Pech in der Liebe. Doch privat tickt Alexa Maria Surholt ganz anders. Hinter der kühlen Serienfassade verbirgt sich eine warmherzige Frau, die ihren ganz eigenen Weg zu Liebe, Familie und beruflichem Erfolg gefunden hat – und sich erst nach 28 Jahren Beziehung für die Ehe entschied.

Vom Theater in die Sachsenklinik: Eine Karriere mit langem Atem

Schon früh stand fest: Diese Frau gehört auf die Bühne. Zwischen 1991 und 1994 absolvierte Alexa Maria Surholt ihre Schauspielausbildung an der Maria-Körber-Schule in Berlin – und bekam bereits währenddessen erste Engagements. Theaterdebüt in „Pünktchen und Anton“ in Paderborn, weitere Rollen auf der Bühne, dann vor der Kamera: Schritt für Schritt baute sie sich eine solide Karriere auf, ohne Blitzstart, aber mit viel Ausdauer und Fleiß.

Der Wendepunkt folgte 1998: Die Rolle der Sarah Marquardt in „In aller Freundschaft“ machte sie zu einem der bekanntesten Gesichter des deutschen Fernsehens. Seit der ersten Folge ist sie dabei, seit über 25 Jahren eine Konstante in der Sachsenklinik. Das Publikum liebt es, sie zu hassen – und genau darin liegt ihre Stärke. Während andere Figuren kommen und gehen, ist Surholt geblieben, hat sich mit ihrer Figur entwickelt und in der Branche einen seltenen Status erreicht: Planbarkeit und Freiheit zugleich.

Weil sie zum festen Kern des Ensembles gehört, kann sie heute Projekte annehmen, die ihr wirklich wichtig sind, ohne ständig um ihre Existenz als Schauspielerin zu bangen. Ein Luxus, von dem viele ihrer Kolleginnen und Kollegen nur träumen. 

Serien-Drama vs. echtes Leben: Eine Frau zwischen Pech und Glück

In der Serie ist Sarah Marquardt eine Mutter, die beruflich brilliert, privat aber von Schicksalsschlägen verfolgt wird. Ihr Sohn Bastian steht zwar im Mittelpunkt ihres Lebens, doch die Beziehung ist konfliktreich, zeitweise bricht er den Kontakt komplett ab. Männer? Fehlanzeige. Affären, Enttäuschungen, sogar der Tod der großen Liebe Benjamin Wittenberg am Tag der Hochzeit – romantisches Happy End ausgeschlossen.

Spannend: Als Sarah in Staffel vier schwanger wird, ist es nicht nur ein Serientrick – es war Alexas echte Schwangerschaft. Ihr eigener Babybauch wurde in die Dreharbeiten integriert. Während die Serienfigur als alleinerziehende Mutter kämpft, war die Realität völlig anders: Alexa Maria Surholt hatte einen Partner an ihrer Seite, der sie nicht nur privat unterstützte, sondern auch am Set präsent war.

Diese starke Gegenüberstellung macht ihren Reiz aus: Vor der Kamera die berechnende, oft einsame Karrierefrau, dahinter eine Frau, die leise, aber konsequent ihr eigenes Familienglück lebt – losgelöst von Konventionen und gesellschaftlichen Erwartungen.

28 Jahre Liebe ohne Trauschein – und dann doch die Hochzeit

Als Alexa Maria Surholt 2001 ihren Sohn Arthur zur Welt bringt, ist ihr Privatleben längst stabil. Mit ihrem Partner Jens Leon Tiedemann bildet sie ein Team, das trägt. Kein Liebes-Hochglanzdrama, sondern eine lange gewachsene Partnerschaft, die sich nicht über einen Trauschein definiert.

Ganze 28 Jahre lebten die beiden zusammen – glücklich, ohne offizielle Ehe. Sie waren Eltern, Partner, Gefährten, ohne sich von außen diktieren zu lassen, wie „richtige“ Liebe auszusehen hat. Dass sie sich 2016 dennoch entschlossen, zu heiraten, war kein Zugeständnis an Normen, sondern ein sehr persönlicher Moment.

2019 erklärte Alexa Maria Surholt gegenüber Bunte„Mein Mann und ich hatten einfach Lust, ein Liebesbekenntnis zu machen nach 28 Jahren.“ Kein taktischer Schritt, kein gesellschaftlicher Druck – sondern ein bewusstes, reifes „Ja“ nach fast drei Jahrzehnten gelebter Beziehung. Genau das macht diese Geschichte so berührend: Sie zeigt, dass echte Verbundenheit Zeit kennt, aber keinen Fahrplan braucht.

Mutter, Ehefrau, Schauspielerin: Ein Leben zwischen Berlin, Hamburg und Sachsenklinik

Heute pendelt Alexa Maria Surholt zwischen Berlin und Hamburg, zwischen privaten Rückzugsorten und dem Serienkosmos der Sachsenklinik. Ihr Sohn Arthur und ihr Ehemann Jens sind ihr Anker – das, was sie selbst ihr „ganzes Glück“ nennt. Während die Figur Sarah Marquardt beruflich immer wieder alles riskiert, setzt Alexa privat auf Beständigkeit.

Am Set ist sie Profi, seit Jahrzehnten. Sie verkörpert eine der prägnantesten Frauenfiguren im deutschen TV – ehrgeizig, kantig, unbequem. Zu Hause aber dominiert etwas anderes: Normalität. Familienalltag. Lange Beziehungen ohne Skandale. Eine Liebe, die nicht ständig auf Social Media inszeniert wird. Genau dieser Kontrast macht sie für viele Fans so spannend: Sie ist nahbar, ohne privat zu viel preiszugeben, und gleichzeitig eine Frau, die ihren Weg konsequent gegangen ist.

Was wir von Alexa Maria Surholt lernen können

Die Geschichte von Alexa Maria Surholt ist mehr als nur ein Blick hinter die Kulissen einer beliebten Serie. Sie ist ein leises Plädoyer dafür, Beziehungen und Lebenswege nicht nach außen, sondern nach innen zu messen. Man kann Jahrzehnte glücklich zusammenleben, ohne Ehering – und sich dann doch bewusst für eine Hochzeit entscheiden. Man kann im TV die eiskalte Karrieristin geben und privat zutiefst familiär sein.

Vielleicht macht genau diese Kombination aus Stärke, Loyalität und Gelassenheit ihre Faszination aus. Sie zeigt: Glück lässt sich nicht erzwingen, nicht planen – aber Schritt für Schritt gestalten.

Wenn du möchtest, kann ich dir im nächsten Schritt eine kurze, prägnante Zusammenfassung als Teaser-Text für Social Media formulieren, der neugierig auf diese Liebesgeschichte nach 28 Jahren macht.