GZSZ: Als Robin diese vier Wörter hört, bekommt er kalte Füße

## GZSZ: Als Robin diese vier Wörter hört, bekommt er kalte Füße

Die Luft im Mauerwerk ist zum Schneiden dick. Ein Knistern liegt in der Spannung, als würde gleich ein Gewitter über Berlin hereinbrechen. Robin Flemming, sonst so ein Fels in der Brandung, ein Draufgänger, der vor keiner Herausforderung zurückschreckt, steht am Tresen, die Hände zu Fäusten geballt. Sein Blick ist auf Laura Lehmann gerichtet, die am anderen Ende des Raumes mit Yvonne Bode in ein intensives Gespräch vertieft ist. Nur eben hat er vier Wörter aufgeschnappt, vier Wörter, die sein Kartenhaus des Vertrauens mit einem Mal in sich zusammenstürzen lassen: “**Er ist nicht dein Vater.**”

Die Worte sind wie Gift in Robins Ohren. Seit Jahren glaubt er, seinen Vater in Jo Gerner gefunden zu haben, den Mann, der ihn unter seine Fittiche genommen, ihn gefördert und ihm eine Perspektive gegeben hat. Gerner, der berüchtigte Geschäftsmann, der Patriarch, der in der Vergangenheit so viele Fäden gezogen hat, dass man sich kaum vorstellen kann, er könnte selbst Opfer einer Lüge sein. Aber diese vier Wörter, geflüstert von Yvonne, deren Vergangenheit mit Gerner dunkler ist als die Nacht, säen einen unerbittlichen Zweifel.

Robins Welt droht aus den Fugen zu geraten. Die väterliche Zuneigung, die er von Gerner erfahren hat, die Sicherheit und Geborgenheit, die er in dieser Beziehung gefunden hat, alles scheint plötzlich eine Illusion. Er erinnert sich an die Momente der Vertrautheit, die kleinen Gesten der Anerkennung, die ihn so stolz gemacht haben. Waren das alles nur inszenierte Vorstellungen? War er nur eine Schachfigur in Gerners perfidem Spiel?

GZSZ: Als Robin diese vier Wörter hört, bekommt er kalte Füße

Die Antwort auf diese Fragen könnte tiefer in der Vergangenheit verborgen liegen, vergraben unter Lügen und Intrigen. Yvonne Bode, die Frau, die diese Bombe hat platzen lassen, weiß mehr. Das spürt Robin instinktiv. Ihre Augen, so durchdringend und voller verborgener Geschichten, verraten mehr, als sie bereit ist, preiszugeben. Yvonne, die selbst schon genug Leid erfahren hat, scheint von einem inneren Kampf zerrissen. Will sie Robin helfen, die Wahrheit ans Licht zu bringen, oder will sie Gerner, ihrem einstigen Peiniger, damit schaden?

Der Konflikt in Robin ist immens. Einerseits will er die Wahrheit. Er muss wissen, wer er wirklich ist, woher er kommt. Andererseits fürchtet er sich vor den Konsequenzen. Die Vorstellung, dass seine Beziehung zu Gerner auf einer Lüge basiert, ist schmerzhaft. Er fürchtet den Verlust, die Enttäuschung, das Gefühl, betrogen worden zu sein.

Er muss Laura zur Rede stellen. Laura, seine Freundin, die ihn immer unterstützt hat, die ihm Halt gegeben hat, auch wenn er sich selbst im Chaos verloren hat. Aber Laura ist eng mit Yvonne befreundet und scheint in deren Geheimnisse eingeweiht zu sein. Kann er ihr trauen? Wird sie ihm die Wahrheit sagen, oder wird sie ihn schützen wollen – vor was auch immer die Wahrheit ans Licht bringen mag?